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LatexhandschuheLatexhandschuhe

Gummistiefel, Kondome, Bälle, Radierer – die Palette der Fabrikate aus dem Werkstoff Gummi ist breit. Eins der wichtigsten Produkte darunter sind Latexhandschuhe. Die Gummihandschuhe sind für ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit aus dem ungiftigen Naturstoff Kautschuk hergestellt. Der verwendete Naturkautschuk (Latex) wird aus dem Milchsaft des Parakautschukbaumes gewonnen, der vorwiegend in Südostasien angebaut wird.
Die robusten, hochelastischen Latexhandschuhe finden in Laboren oder im medizinischen Bereich ihre hauptsächliche Anwendung und sind wasserundurchlässig. Latexhandschuhe werden neben dem Einsatz in Medizin und Forschung für besondere Aufgaben in der Küche eingesetzt, zum Beispiel zum Schneiden von sehr scharfen Chili-Schoten oder bei Reinigungsarbeiten. Sie sind in der Regel in Schachteln mit 100 Handschuhen erhältlich. Latexhandschuhe gibt es in unterschiedlichen Größen, da sie natürlich bei der Arbeit weder schlabbern noch einengen dürfen. Die Größenbezeichnungen für die Handschuhe sind meist S bis XL. Zudem sind sie in unterschiedlichen Dicken für unterschiedliche Beanspruchung erhältlich. Die meisten Latexhandschuhe verfügen über einen Rollrand, mit dem sie einfacher übergezogen werden können. Die Handschuhe sind gepudert und ungepudert in verschiedenen Farben im Handel und können weitere zusätzliche Eigenschaften haben. Für eine bessere Griffigkeit kann die glatte Oberfläche der Latexhandschuhe polymerbeschichtet sein, während es für den Pflegeeinsatz auch besonders glatte Handschuhe mit Chlorierung gibt, die über Haut und Haar gleiten.

Latexhandschuhe müssen beim Einsatz als Operationshandschuhe oder für invasive Diagnostik steril sein und sind dann im Zweierpack eingeschweißt. Die Sterilisation von Latexhandschuhen erfolgt in der Regel durch Gamma-Strahlung. Für Einweghandschuhe im medizinischen Bereich gibt es genaue Vorschriften, die sogenannten Direktiven, denen die Latexhandschuhe entsprechen müssen. Bei Operationen werden zur Vorbeugung von Perforation oft zwei Handschuhe übereinander getragen, damit das Expositionsrisiko minimiert wird. So wird es in verschiedenen Studien empfohlen. Sie schützen den Patienten vor Kontamination in offenen Wunden oder auf der Schleimhaut. Zudem kann man sich mit Latexhandschuhen vor infektiösen Krankheiten schützen, die durch Körperflüssigkeiten übertragen werden. Aus hygienischen Gründen werden Latexhandschuhe, die jedoch nicht steril sein müssen, auch von Pflegepersonal bei Pflegemaßnahmen getragen. Im medizinischen Bereich werden Latexhandschuhe nur einmal verwendet, während sie bei nicht-sterilen Arbeiten in Labor oder Haushalt einige Male benutzt werden können. Im Labor wird durch das Tragen von Latexhandschuhen die Kontamination von Reaktionsflüssigkeiten und Proben verhindert. Auch hier können für bestimmte Anwendungen sterile Latexhandschuhe notwendig sein, wenn zum Beispiel mit dem Stoff Ribonukleinsäure gearbeitet wird.

Die Wegwerf-Handschuhe aus Latex haben oft die Aufgabe nicht den Patient oder ein Reaktionsgefäß, sondern die Haut vor aggressiven oder giftigen Materialien wie Chemikalien zu schützen. Die Handschuhe sind gegen Säure und Lauge resistent. Aus diesem Grund tragen Friseure bei bestimmten Aufgaben Latexhandschuhe. Sogar Handschuhe mit Aloe Vera Zusatz sind erhältlich, denn schon das Tragen der Gummihandschuhe kann empfindliche Haut belasten.
Latexhandschuhe müssen sich außerdem in jedem Erste-Hilfe-Kasten befinden, um bei Unfällen mit offenen Wunden Infektionen vorzubeugen, die durch Blut übertragen werden können.
Im Bereich von Bekleidungsfetischen finden Latexhandschuhe ebenfalls Anwendung. Dazu werden sie aus dickem Material meist in schwarz oder rot gefertigt und sind extralang. Diese Handschuhe sind keine Einweghandschuhe, sondern für dauerhaften Gebrauch geeignet.

Latexhandschuhe werden im Laufe der Zeit porös und brüchig. Danach können sie nicht mehr sicher verwendet werden und müssen entsorgt werden. Auf der Verpackung der Handschuhe ist aus diesem Grund ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt, das aber nur ein grober Richtwert ist. Einwandfreie Handschuhe müssen weich und hochelastisch sein. Bei Rissen oder Verfärbungen sollten sie nicht mehr benutzt werden.
Bei einer Allergie gegen das Material der Latexhandschuhe kann auf Nitrilhandschuhe oder im medizinischen Bereich auf Handschuhe aus Isopren-Kautschuk oder Chloropren-Kautschuk zurückgegriffen werden. Die Allergie macht sich meist durch Hautausschlag an den Stellen, die mit Latex in Kontakt sind, bemerkbar, aber auch Niesen, Durchfall oder Herzprobleme gehören zu den möglichen Symptomen einer Latexallergie. Da bei der Herstellung der Latexhandschuhe chemische Hilfsstoffe eingesetzt werden, kann eine Allergie jedoch auch durch einen dieser Stoffe ausgelöst werden. Daneben kann der Handschuhpuder bei gepuderten Modellen eine Allergie fördern. Der Puder kann dabei die Allergene aus dem Kautschuk durch die Luft transportieren und eingeatmet werden, sodass die Atemwege sensibilisiert oder die Schleimhäute gereizt werden. In diesen Fällen kann der Wechsel des Modells oder Herstellers der Handschuhe Abhilfe schaffen. So finden gepuderte Handschuhe immer weniger Verbreitung und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) rät von gepuderten Modellen grundsätzlich ab. Einige Latexhandschuhe haben daher inzwischen statt Puder eine spezielle Innenbeschichtung, die das Anziehen erleichtert.



 

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